Sicherheit in sozialen Netzwerken

Millionen Deutsche knüpfen Kontakte und pflegen Freundschaften über das Internet. Sie legen in Google+, Xing, Facebook & Co. ein persönliches Profil an, das neben grundlegenden Angaben zu ihrer Person auch Informationen über Hobbys, die Familienverhältnisse oder den beruflichen Werdegang enthalten kann.
Sie sollten aber nicht ganz blauäugig in diese virtuellen Realitäten einsteigen, sondern sich über die möglichen Gefahren bewusst sein.

Gefahren im Überblick:
•    Missbrauch privater Informationen und Daten (z.B. für Werbung)
•    Phishing
•    Identitätsdiebstahl
•    Verbreitung von Schadsoftware
•    Mobbing

Tipps:
•    Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen.
•    Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz.
•    Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen – Kriminelle „sammeln“ Freunde, um Personen zu schaden.
•    Verwenden Sie für jede Internetanwendung ein unterschiedliches und sicheres Passwort.
•    Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis.
•    Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke einräumen.
•    Reagieren Sie bei „zweifelhafte“ Anfragen misstrauisch.
•    Klicken Sie nicht wahllos auf Links, Vorsicht vor Phising.
•    Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken.
•    Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren.
•    Das Netz vergisst nichts: Denken Sie nach, bevor Sie etwas veröffentlichen.

Basisschutz:
•    Antiviren-Software
•    Firewall
•    Aktuelles Betriebssystem
•    Sicherheitserweiterungen für Browser nutzen